Beethoven : : Ries
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wolfram Lehnert (Violine)

Wolfram Lehnert


Wolfram Lehnert
studierte Violine und Violin-Pädagogik in Saarbrücken bei Prof. Ulrike Dierick und setzte seine Studien in Stuttgart in der Meisterklasse von Prof. Ricardo Odnoposoff (Schüler von Carl Flesch) fort.

Nach dem Konzertexamen vervollständigten Meisterkurse bei Wolfgang Schneiderhan und Ricardo Odnoposoff sowie Kammermusikkurse seine Studien. Schon zu Beginn des Studiums arbeitete er mit dem Staatsorchester Saarbrücken, dem Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks, dem Südwestfunk Orchester Kaiserslautern und dem Sinfonieorchester des Südfunk Stuttgart . Von 1986 bis zum Jahr 2000 war er festes Mitglied im Bach-Collegium Stuttgart unter Leitung von Helmut Rilling.

Seit 1988 ist Wolfram Lehnert Mitglied der ersten Violinen des Beethoven Orchester Bonn und gründete 1992 aus dem Orchester heraus das „Ensemble van Beethoven“. Als Primarius und künstlerischer Leiter ist er seither verantwortlich für die Programme und das umfangreiche Repertoire für gemischte Kammermusikbesetzungen und Kammerensemble. Seiner Begeisterung für Recherchen in den Bibliotheken Europas verdankt das Ensemble viele „Trouvaillen“, die es seither aus der Vergessenheit auf die Bühne brachten.

Seit dem Jahr 2002 setzt sich Wolfram Lehnert und das Ensemble für die Pflege und Aufführung der Werke von Ferdinand Ries ein. Dieser unermüdliche Einsatz initiierte im Jahr 2008 die Gründung der Ferdinand Ries Gesellschaft Bonn.

Seit 2003 ist er künstlerischer Leiter der Konzertreihe „Klassik in der Scheune“, die das Ensemble im historischen Ambiente der Zehntscheune der ehemaligen Abtei Heisterbach mit vier Konzerten im Jahr veranstaltet.

2013 hat Wolfram Lehnert für das Beethoven Orchester Bonn die Projektleitung der Patenschaft mit dem Bonner Jugendsinfonieorchester übernommen dessen Dozent für die ersten Violinen er seit Beginn der Patenschaft im Jahr 2006 ist.