Beethoven : : Ries
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Pressespiegel

Generalanzeiger Bonn 2008

Das aus Musikern des Beethovenorchesters bestehende Ensemble van Beethoven hatte für sein Konzert der Reihe „Klasik in der Scheune“ in Heisterbach eine aparte Werkauswahl zusammengestellt. „Beethovens Freunde in Bonn“ lautete das Motto.
An erster Stelle ist hier Ferdinand Ries zu nennen ..... Sein Oktett op. 128 präsentiert sich eher als Klavierkonzert en miniature. Die Pianistin Christina Scheuermann brillierte als Solistin.
Eine wertvolle Ausgrabung lieferte das Ensemble mit Hugo Lorenz 7. Suite....
Am Ende erklang Anton Reichas Oktett op. 96.....Das Ensemble spielte das Oktett forsch und keineswegs zu detailversessen. Ein kraftvoller Ausklang eines besonderen Konzerterlebnisses.

Ein „orchestre en miniature, so der Untertitel des Konzertes, präsentierte das Ensemble van Beethoven bei seinem Konzert...Die Programmatik kreiste rund um das Themenfeld Beethoven, und wie immer war es Primarius Wolfram Lehnert gelungen, kuriose Werke oder gar echte Trouvaillen aufzutreiben.
Zur ersten Kategorie zählte eine Bearbeitung der Ouvertüre zu Mozarts „Entführung aus dem Serail“ aus der Feder von August Eberhard Müller. Kurios war das Stück aufgrund seiner Besetzung für Streichquartett und – Triangel. Das Ensemble van Beethoven spielte das putzige Stück mit Schwung..... Unter die Rubrik Trouvaillen fiel das Arrangement der dritten Sinfonie von Ferdinand Ries. Hier traf die Bezeichnung „Miniaturorchester“ zu, spielte man trotz kammermusikalischer Besetzung mit orchestralem Duktus.....

Glänzend aufgelegt zeigte sich das Ensemble van Beethoven beim Abschlusskonzert der diesjährigen Reihe .In der Ouvertüre zu der Oper „La Clemenza di Tito“ von Wolfgang Amadeus Mozart, die man in einer Bearbeitung für Streichquartett darbot, legte man eine große Spielfreude an den Tag...
In dieser Spielzeit konzentrierte man sich vor allem auf Bearbeitungen sinfonischer Werke rund um Beethoven, so auch Joseph Haydns Londoner Sinfonie Nr.104 in einer Version von John Peter Salomon.....Der musikalische Witz Haydns wurde durch das Ensemble bestens realisiert. Nach der Pause gab es mit Beethovens achter Sinfonie ein ungleich größeres sinfonisches Schwergewicht, das man nach historischer Praxis in einer Nonettfassung spielte.
Das Ergebnis konnte sich zweifelsohne hören lassen, denn trotz eingedampfter Besetzung hatte der sinfonische Zuschnitt nicht gelitten.


Bonner Rundschau 2008

Der besondere Charme der Konzerte „Klassik in der Scheune“ liegt nicht zuletzt im Ensemble. Die Musiker des „Ensemble van Beethoven“ , allesamt Mitglieder des Beethoven Orchester Bonn , zelebrieren im historischen Ambiente geradezu Kompositionen, die sonst von eher großen Klangkörpern gespielt werden.......


Aacherner Zeitung 2007

"Russische Seele"
...ein musikalisch makelloser Einblick in die "russische Seele", der die Zuhörer sichtlich und nachhaltig beeindruckte. Zum Dank für den großen finalen Beifall wiederholte das Ensemble van Beethoven das Scherzo aus dem Glasunow-Quintett als witzig-heiterer Kehraus eines gelungenen Einstiegs in die Konzertsaison.


Schwäbische Zeitung 2007

Das Flötenquartett von Ferdinand Ries, dieses heute weitgehend in Vergessenheit geratenen Komponisten überraschte zu Beginn des Abends durch eine originelle und kreative musikalische Sprache, die vom "Ensemble van Beethoven" (Günter Valléry, Flöte; Wolfram Lehnert, Violine; Thomas Plümacher, Viola und Ulrich Havenith, Cello) im raschen Kopfsatz voller Esprit in einer ausgesprochen homogenen Interpretation umgesetzt wurde. Anmutiges Spiel bestimmte das cantable Larghetto, während burleske rhythmische Kapriolen den dritten Satz dominierten. Virtuose Passagen von Flöte und Violine und südländische Heiterkeit kennzeichneten den tänzerisch beschwingten Schlusssatz. ....Die Sinfonie Nr. 2 von Beethoven bescherte den Zuhörern nach der Pause ein ganz ungewohntes Klangerlebnis. Die Klangfülle eines großen Sinfonieorchesters wurde quasi ersetzt durch das transparente Klangbild eines nur neunköpfigen Ensembles. Daraus resultierten durchaus überraschende Einblicke in musikalische Details, die bei einem großen Orchester nicht möglich sind.


Augsburger Zeitung 2007

Rosetti-Festtage
Das Ensemble van Beethoven konnte nun seine ganze solistische Qualität entfalten. Hörner, Flöten, Geigen und Bässe hatten ihre thematischen Auftritte und konnten auch im Ensemble faszinierende Spannungen aufbauen, auch ohne Dirigenten rasante Tempi durchstehen oder abrupt Stimmung und Charakter wechseln...Der Beifall war gewaltig und das Erlebnis noch lange nachklingend.


Gemünder Tageblatt 2007

Das erste der drei "großen" Konzerte, zwei davon auf Schloss Baldern, eines davon in der Oettinger Residenz, war eine kleine Sensation, allerdings eine ohne jegliche übertriebene Affektiertheit. Dazu taugten die Musiken nämlich ebenso wenig wie die ganz ausgezeichneten Musiker des "Ensemble van Beethoven", deren ebenso künstlerisch sensible wie instrumental hochseriöse Art des Spiels ausnehmende Freude beim Hören bereitete.


Bonner Generalanzeiger 2006

"Klassik nah am Jazz"
Mut bewies das "Ensemble van Beethoven" unter seinem Primarius Wolfram Lehnert beim vorletzten Konzert innerhalb der Reihe "Klassik in der Scheune" im Kloster Heisterbach.
Auf dem Programm stand mit Werken von Erwin Schulhoff, Darius Milhaud, Karl Amadeus Hartmann und Dimirij Schostakowitsch nicht gerade populäres aus dem Kammermusik-repertoires, doch gerade das machte das Konzert so spannend.... Den Furiosen Abschluss bildete Schostakowitschs Konzert für Klavier, Trompete und Streicher. Das Stück sollte einfach nur Spaß machen, so der Komponist, und das machte es in der schwungvollen und Beflügelnden Darbietung des Ensembles.


Bonner Generalanzeiger 2003

"Klassik in der Scheune"
Neue Reihe mit dem Ensemble van Beethoven
"Das Ensemble van Beethoven zeichnet sich durch ein sehr präsentes Klangbild mit wunderbar ausgeglichenen Proportionen aus...
"Unter Verzicht auf jene Seidigkeit, die durch opulente Streicherbesetzung erzielt erden kann, entfaltete die Ries-Fassung der D-Dur-Sinfonie einen ganz eigenen, fast etwas burschikosen Zauber.


Stolberger Nachrichten 2002

"Balance zwischen Gesang und Instrument"
"Mit einem außergewöhnlichen Konzert präsentierte sich das Ensemble van Beethoven mit zwei Gesangssolisten im Zinkhütter Hof. Die 14 Solisten spielten Werke der Opernliteratur von Mozart bis Wagner."
"Der große Reiz des Konzertes lag darin, große Orchesterwerke mit derart kleinen Besetzungen wirkungsvoll umzusetzen. Die Bearbeitungen des Ensembleleiters Wolfram Lehnert waren hervorragend. Die Stimmen sind auf das notwendigste reduziert. Der Charakter eines Stückes wird sehr deutlich und in keinem Fall verändert.....Die Balance zwischen Orchester und Sänger war optimal...Richard Wagners Siegfried-Idyl, komponiert für 13 Soloinstrumente, bildete mit seinen Stimmungsbildern einen Höhepunkt und würdigen Abschluss des hervorragenden Konzerts.


Balearen 2001

"..auch wenn man nicht glauben soll dass alles was vom Rhein kommt reines Gold sei, haben diese Musiker uns einen Beethoven von 24 Karat geboten.


Aachener Zeitung 2001

Von Alfred Beaujean
Ensemble van Beethoven im Parkstadt Limburg Theater Kerkrade
"Brillantes Konzert zum Auftakt der Euriade."
"...Dass das Orchester der ehemaligen Bundeshauptstadt erstklassig ist, dürfte bekannt sein, und so war die Qualität des Musizierens keine Überraschung. Man begann mit Mozarts Divertimento Nr.11 KV 251 und spielte es in solistischer Besetzung...In dieser intimen Klanglichkeit dürfte das Stück auch einst in Salzburg....erklungen sein. Eine sehr kultivierte, klangschöne, lebendige Darstellung, die vom ersten bis zum letzten Ton fesselte.... Was das Ensemble van Beethoven kann, das wurde mit der brillanten Wiedergabe des Capriccio für zehn Instrumente von Jaques Ibert mitreißend demonstriert. Die geistvolle einfallsreiche, rhythmisch pointierte Musik des Franzosen geriet zu einem virtuosen, temperamentvollen wie klanglich raffinierten Exempel ausgefuchster Ensemblekunst.


Limburger Dagblad 2001

"La tragédie de Carmen in Heerlen"
"Bizets opulentes Orchester ist zu einem solistisch besetzten Ensemble von 14 Spielern geschrumpft. Dennoch fehlt keine der großen Arien und Duette aus Bizets "Carmen". Diese allgemeine Reduktion, die die Handlung wieder näher an Prosper Merimées Novelle zurückführt, stellt in ihrer Ökonomie eine große Herausforderung an die Protagonisten dar.
...das gut disponierte Ensemble van Beethoven spielte überzeugend".


Bonner Generalanzeiger 2000

Das Quartett für Klavier Violine, Viola und Violoncello von Joaquin Turina bot insbesondere Wolfram Lehnert an der Violine und Ulrich Havenith am Cello reichlich Gelegenheit, mit ausdrucksstarkem Ton die sinnlichen Momente in der Musik des spanischen Komponisten auszukosten.


Bonner Generalanzeiger 1999

"Hinreißend und elegant musiziert"
"Regers Serenade G-dur für Flöte;Violine und Viola....ein herrliches Stück Musik, geistreich,und abgeklärt, aber zugleich von einem Charme, der für Reger nicht unbedingt selbstverständlich ist. Die Zerbrechlich anmutende Besetzung spielte alles in reiner Eleganz und ohne die kleinste Schwäche".


Nahezeitung 1999

"..stellten sich in wechselnden Besetzungen dynamische, äußerst engagierte Musiker der Spitzenklasse vor"...


Bonner Rundschau 1997

"Concertino Bonn begeisterte mit außergewöhnlichem Programm in der Redoute." "Für die Mitglieder des Orchesters der Beethovenhalle Bonn, die sich unter der Führung von Wolfram Lehnert (vom Pult der ersten Geige aus) Raritäten französischer Provenienz aus dem 19. Jahrhundert widmeten, bedeutete es Ehre und Herausforderung zugleich, sich mit namhaften Ensembles aus London, Brüssel oder Wien hören zu lassen. Man darf den Bonner Musikern attestieren, bei solch hoher Konkurrenz durchaus gute Figur gemacht zu haben., sowohl was die rein spieltechnische Qualität betrifft als auch jenes gewisse Etwas, das darüber hinaus mit dem schwer fassbaren Etikett "Stil" umschrieben wird. Man könnte diesen einerseits als "frisch" und "beherzt" definieren, oder als "klangvoll ausgewogen", und dies meint vor allem die gar nicht so leicht zu findende optimale Balance zwischen Streichern und Bläsern des "Concertino Bonn".


Kölner Stadtanzeiger 1993

"..verhalfen die pieksauber intonierten Musiker durch auskostende Dynamik dem Werk zu einer angemessenen, stilsicheren Interpretation."


Bonner Generalanzeiger 1992

"In seinem ersten Konzert erwies sich das Concertino als ein Ensemble das höchsten Ansprüchen gerecht wird."